#1 Das Leben aus Sicht einer Katze von Desty 10.07.2014 14:08

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Ich habe mir in letzter Zeit sehr viele Gedanken über die Katzenhaltung gemacht. Einmal aus meiner Situation heraus. Die Erfahrung mit der TK und auch ein Buch von Christine Hauschild mit dem Titel: Katzenhaltung mit Köpfchen. Habe mal ein paar Stellen daraus kopiert und (hoffe, es hat geklappt. Ansonsten brauche ich dabei doch Hilfe.)

Es gibt massenweise Artikel im Internet und Freds in Foren über Ernährung, das richtige Streu, Kratzbäume, Krankheiten und ect. Wichtige Themen, keine Frage. Aber als ich Antworten suchte auf: Wie beschäftige ich meine Katze sinnvoll und gib ihr Aufgaben, habe ich kaum etwas gefunden.

Einiges hatte ich ja schon in meinem Fred beschrieben, aber viel mehr habe ich noch nicht gefunden.

Deshalb meine frage: Wie beschäftigt ihr Eure Wohnungskatzen? Denn um die geht es hier hauptsächlich. Freigänger Katzen kennen das Problem der Langeweile bestimmt nicht.

Oder findet ihr, das es reicht, so wie ihr es handhabt?

#2 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von trojamoon 10.07.2014 14:42

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Die zwei Seiten sind sehr interessant. Und ja ich musste doch zustimmend nicken. Im Fernsehen hatte ich in der Sendung Katzenjammer immer wieder Beispiele für die Beschäftigung von Katzen gesehn. Eine Methode die Hauptsächlich angewand wurde ist das Clickern. Daneben wurden Fummelbretter gebaut, sogar welche die an einer Wand befestigt waren und verschiedene Schwierigkeitsstufen hatten. Und bei einer Katze war es so das sie an ein Geschirr gewöhnt wurde und man mit dieser Katze dann raus gegangen ist.

Ich denke das es auf die Katze und auch auf die Möglichkeiten des einzelnen ankommt wie wir unsere Stubentiger am besten bei Laune halten.

Hier sind Futterwurfspiele, Fummelbretter und Spielangeln wie z.B, der Dabirt sehr beliebt. Außerdem gehe ich mit Josie und auch ab und an mit Cloud raus in den Hof.

#3 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von Annikki 10.07.2014 17:37

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örks, petra du hattest mir davon ja am telefon schonmal erzählt. und jaaaaa, es lässt sich einen wirklich schlecht fühlen.
goldener käfig

ich hab im mom diese schuhkartongeschichte .... karton, auf einer seite zwei löcher, andere längsseite 1 loch. so dass gut die pfote reinpasst.
lecker rein, erst nur am anfang des loches, damit katz sieht... aaaaah da ist ja was. dann schwieriger gestalten. mit der katz dabei reden, sie motivieren und vor allem, loben, dolle loben, sobald sie das lecker geagd und erbeutet hat

laserpointer hatte ich ja bei mir gepostet. nicht einfach rumflitzen lassen. sondern vorher beute an stellen verstecken. es muss nen erfolg geben. nicht nur nen punkt, den man niemals fängt. am schluss auch mit beute aufhören....
damit sie nicht frustriert sind

#4 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von princess 10.07.2014 18:25

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Ich hab das Buch auch und ich muss gestehen ..ich finde es setzt einen doll unter Druck auch wenn's natürlich stimmt ..mir gibt es nur das Gefühl Katzis ist todunglücklich wenn man einen Tag nicht spielt hier ist es unterschiedlich ..das Bärchen beschäftigt sich oft mal spontan allein wenn er eins seiner Papierkugelis findet da spielt er auch mal ne halbe Stunde volle Power ..er liebt Angeln und alles aber der Hase ist schwer zu motivieren er spielt kurz mit und dann setzt er sich an den Rand und schaut zu ..bei ihm geht nur der Laserpointer richtig..

#5 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von trojamoon 10.07.2014 18:32

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Zitat von princess im Beitrag #4
Hase ist schwer zu motivieren er spielt kurz mit und dann setzt er sich an den Rand und schaut zu ..bei ihm geht nur der Laserpointer richtig..


Für eine Katze kann auch das Zuschauen spannend sein. Vielleicht findet er es ja ganz spannend sein Futter zu erarbeiten. Das geht auch mit Nassfutter oder Barf. Kann man halt nur Materialien nehmen die sich reinigen lassen für so ein Fummelbrett.

#6 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von princess 10.07.2014 18:35

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Naja bei unserer momentanen Ausschlussdiät fällt alles was mit Leckerchen zu tun hat flach

#7 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von trojamoon 10.07.2014 19:20

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Und wenn du das normale Futter nimmst das du für die Ausschluss Diät benutzt? Es gibt doch Fummeldinger aus Plastik, dann hättest du die Ausschluss Diät weiterhin und de Hase trotzdem Beschäftigung

#8 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von Kuhfellchen 10.07.2014 19:41

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Freigängerkatzen können auch mitunter Langeweile schieben, besonders bei langanhaltendem Winterwetter
Wir halten zwar unsere üblichen Runden ein, da hat sie Spaß aber, was danach?

Sie liebt es Bälle zu schubsen, zu apportieren, auch die Angel ist im Winter wieder der Hit.
Pflicht ist hier tgl. Bälle schubsen, abends im Schlafzimmer Helgas Maus zu verwamsen, egal zu welcher Jahreszeit, auch nach einem 12 Stunden-Freigangtag.
Fummelbretter oder Intelligenzspiele kommen hier nicht so an, Leckerchen ziehen nicht so dolle.
Kartons mit raschelndem Papier oder Kastanien, Laub, Nüssen gefüllt ist prima bei Schlechtwetter. Ganz bestimmt haben damit auch Eure Wohnungstiger Spaß,
Mit langen Grashalmen, Zweigen kann man auch drinnen spielen.

Bringt Euren Wohnungsmietzen doch einfach was von draußen mit und sei es ein Stein, ein paar Kastanien, Eicheln, ein gut duftendes Blümchen, Tannenzapfen, Gras, Äste.


Oder holt den Felligen bei Schnee mal ne Schüssel voll rein

Wie wäre es mit Karton- oder Kissenburgen?

Denke da auch an Mimis Hamsterrad...genialer Einfall

Irgendwo las ich mal von einer Art Mobile aus Fellmäusen und kleinen Bällen. Das Mobile wurde am KB über einer Liegefläche befestigt.

Für Wasserplanscher im Sommer: Schüssel mit Wasser und Korken schwimmen lassen. Es muss nicht immer gleich ein Robofisch sein

Bewußt die Fellnasen mit im Haushalt "helfen" lassen, sie dazu auffordern (Bettenmachen, Kehren, Putzen...auch wenns dann länger dauert )
Meine fängt zu gerne den Wischmop, Staubwedel oder andere Lappen

Bewußtes auffordern ist bei uns: "Komm gehste mit", "Uih, was ist das denn", "Kommt wir gehen rein", "Kommt wir gehen in die Heia", Kommt, wir gehen auffe Couch", "Wo sind denn die Bälle", "Uih, da liegt die Mausi" Begeisterung, Vorfreude in die Stimme legen. Hier hats immer geklappt, selbst mit den Oldies.

Finde Rituale sehr wichtig, sie vermitteln Sicherheit, Geborgenheit, auch Vorfreude.


Vorhin eine interessante Infoseite gefunden Meine Katze spielt nicht

#9 RE: Das Leben aus Sicht einer Katze von Luci 10.07.2014 21:26

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Zitat von Desty im Beitrag #1


Oder findet ihr, das es reicht, so wie ihr es handhabt?




Also hier ist es ja so, daß meine Katzen wählen dürfen, Freigang oder Wohnung und sie haben sich(außer Timmi, aber äußerst selten) dafür entschieden, ganz in der Nähe bzw. nur auf der Terrasse, zu bleiben. Ich glaube auch, daß sie Alle zufrieden sind. Wir haben auch unsere täglichen Rituale, wie z.B. morgens kuscheln, abends kämmen und Alle mögen es. Falls ich es zeitlich mal nicht einrichten kann, wird das Ritual sofort, wenn ich wieder da bin, nachgeholt. Auch gibt es in der Regel feste Fütterungszeiten und sie lieben es, wenn ich dabei bleibe und immer wieder das Nafu umrühre. Kartons und Angeln stehen hier hoch im Kurs, aber nicht jeden Tag. Die Spielsachen sind hier immer verfügbar und sie spielen dann auch schon mal allein. Ich kann es nicht einschätzen, ob ich es richtig handhabe, aber ich glaube sie würden es mir mit ihrem Verhalten zeigen, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Ich bin richtig glücklich, daß bis auf ein paar seltene kleinere Streitereien, Alles harmonisch läuft. Lieblingsbeschäftigung ist Abhängen, am Liebsten bei mir auf dem Sofa. So, wie ihr Alle, gebe ich mein Bestes.

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